4 Jahre mit mehr

Cake

Da hätte ich es doch fast vergessen: Mein Blog feiert heute schon sein Vierjähriges! 😀

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! In diesen 4 Jahren ist so unglaublich viel passiert: Ich habe endlich meine Pumpe bekommen. Ich habe mein Studium begonnen und meinen Freund kennen gelernt. Ich war beim allerersten T1Day in Berlin. Ich habe angefangen, für die Blood Sugar Lounge zu schreiben. Ich habe meine Epilepsie-Diagnose bekommen. Und ich habe in diesen 4 Jahren so viele unglaublich tolle Leute getroffen und viele neue Freundschaften geschlossen. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

Auf die nächsten 4 Jahre, die hoffentlich genauso toll werden! 😉

#DBW2014: Technik, die begeistert

dbw

[noch in Bearbeitung]

Stell Dir vor, Du wärst Produktentwickler bei einem großen Pharmaunternehmen. Wie würde ganz realistisch Deine TraumInsulinpumpe, Dein TraumMessgerät oder Dein TraumPen aussehen!? Und was erwartest Du von der Zukunft in den nächsten 5 Jahren?
Auf dem T1Day im Januar 2013 gab es einen Vortrag über CGM-Systeme. Ich spielte schon länger mit dem Gedanken, mir ein System zu kaufen – und zu der Zeit gab es Angebot von Medtronic, das Enlite-Starter-Pack für weniger Geld als üblich zu kaufen.
Da habe ich zugegriffen, ohne lange zu überlegen. Ich hatte zwar auch viel Gutes über den Dexcom gehört und gelesen, aber da ich eine Veo-Insulinpumpe habe, fand ich den Enlite einfach praktischer. Als ziemlich gutes Argument empfand ich hier auch die Hypo-Abschaltung. Zwar habe ich keine Hypo-Wahrnehmungsstörung, aber sowas ist natürlich immer ein nettes Gadget.

#DBW2014: #dedoc

dbw

Bis vor ein paar Jahren war ich gar nicht so interessiert am Internet, um mich mit anderen Diabetikern austauschen zu können. Genauer gesagt bin ich nicht mal auf die Idee gekommen, dass ich das Internet zu so etwas benutzen könnte.
Ich blogge seit mehr als 2,5 Jahren, aber so richtig aktiv in der Diabetes Community bin ich erst seit Anfang 2013. Der Auslöser dafür war der T1Day in Berlin.

Dort habe ich zum ersten Mal in meiner „Diabetes-Karriere“ gemerkt, dass ich nicht allein bin. Ich habe so viele andere Diabetiker Menschen mit Diabetes getroffen – so richtig, in „real life“. Nicht nur so halb-anonym über das Internet. Und es war ein tolles Gefühl zu sehen, dass es noch mehr wie mich gibt. Die wissen, wie es ist, mit dem Diabetes zu leben.

Inzwischen streiche ich mir den #dedoc-TweetChat am Mittwochabend um 21 Uhr zwar immer dick im Kalender an, trotzdem schaffe ich es leider nicht immer, auch mitzumachen.

Die Zuckerkatze beim T1Day 2014

Endlich komme auch ich mal dazu, auf meinem Blog über den T1Day in Berlin zu berichten, der vor genau drei Monaten war.
Und ja, ich weiß, dass ich spät dran bin.

Am Tag vor dem Tag nur für uns sind wir mit dem Zug von Darmstadt nach Frankfurt am Main und dann weiter nach Berlin gefahren. Zuerst hatten wir – mein Schatz und ich – überlegt, das Auto zu nehmen, weil die Fahrt an sich billiger gewesen wäre, aber letztendlich haben wir uns doch für die Zugfahrt entschieden. Wir wollten ein paar schöne Tage haben – und dazu gehört auch eine stressfreie Hin- und Rückreise. Autofahren ist doch immer irgendwie nervig, vor allem bei diesem Wetter. Berlin war eingeschneit. Und auf Eis und Schnee fahren mag ich ja mal so gar nicht.

Nach dem Mittagessen – bei dem ich übrigens die Kohlenhydratangaben vermisst habe, auch wenn es  nur Suppe war – waren wir dann beim CGM-Workshop mit Ulrike Thurm. Das war fast schon eine Erleuchtung für mich.
Obwohl ich eigentlich dachte, ich wäre schon gut informiert, was CGM-Systeme angeht, wurde ich doch noch mit vielen extrem hilfreichen Informationen überrascht und habe mich am Schluss sogar ganz spontan dazu entschieden, mir das zu meiner Pumpe passende System zu besorgen. Auslöser war wohl der Herr, der sagte, er würde lieber sein Auto verkaufen als auf sein CGMS zu verzichten. Das hat mich schwer beeindruckt und ich dachte mir: Geld hin, Geld her. Es geht schließlich um meine Gesundheit und ich nehme alles, was mir mein Dia-Leben erleichtert.

Ich hatte so gar keine Vorstellung, was mich beim T1Day erwarten würde. Wahrscheinlich wusste das auch niemand so genau, schließlich war dies die erste Veranstaltung dieser Art. Aber sie war toll! Ich war am Schluss sogar so aufgeputscht von den ganzen Endorphinen, dass ich fast losgeheult hätte.

Mir war nämlich nie klar, wie viele Diabetiker es außer mir noch gibt, weil ich in meinem Bekanntenkreis die einzige bin und mich sonst mit niemandem austauschen kann. Es war ein wahnsinnig tolles Gefühl zu merken, dass es doch so viele von uns gibt und dass ich gar nicht so alleine bin wie ich dachte.

T1Day 2014

© Mike Fuchs

 

Berlin, Berlin

Mein Bericht zum T1Day in Berlin wird leider noch etwas dauern, da ich momentan sehr eingespannt bin und gerade einfach nicht die Nerven habe, einen detailierten Erlebnisbericht zu schreiben. Ich hoffe, deswegen ist mir keiner böse.

Aber dafür gibt es mal wieder einen Post mit vielen Fotos. Denn wer mich kennt, weiß, dass ich knipstechnisch einfach nicht untätig bleiben kann. Schließlich bietet auch ein verschneites Berlin ein schönes Fotomotiv. Wobei ich vermutlich auch einer Kloschüssel Fotogenität attestieren würde, aber das ist ein anderes Thema.

Kalt war es übrigens auch.