„Manche unserer Kommilitonen sehen früh auch so aus“

In diesem Post habe ich schon davon erzählt, dass ich in einem Studienseminar im letzten Jahr verschiedene Beiträge über Videospiele geschrieben und gedreht habe. Sie wurden eigentlich auf der Website des WASD-Magazins veröffentlicht, allerdings sind alle Beiträge nach einem Relaunch der Seite futsch. Weil ich das sehr schade finde – ich habe einiges an Mühe in die Beiträge gesteckt, auch wenn das der Dozent wohl anders sah -, habe ich beschlossen, sie auf meinem eigenen Blog hier nochmal zu zeigen.


Allein gruseln ist gut, zusammen gruseln ist besser! Svea und Mary spielen „Resident Evil 6“ im Koop-Modus und stellen sich gemeinsam der Zombie-Apokalypse. Eigentlich sollte es ja nur ein Highlight-Video werden, aber wir haben uns dann doch dazu entschlossen, euch das ganze Erlebnis zu präsentieren. Im zweiten Teil versuchen Svea und Mary vom Campus zu fliehen und sich gegen Scharen von Zombies zu verteidigen.

„Die Fenster sehen aber toll aus!“

In diesem Post habe ich schon davon erzählt, dass ich in einem Studienseminar im letzten Jahr verschiedene Beiträge über Videospiele geschrieben und gedreht habe. Sie wurden eigentlich auf der Website des WASD-Magazins veröffentlicht, allerdings sind alle Beiträge nach einem Relaunch der Seite futsch. Weil ich das sehr schade finde – ich habe einiges an Mühe in die Beiträge gesteckt, auch wenn das der Dozent wohl anders sah -, habe ich beschlossen, sie auf meinem eigenen Blog hier nochmal zu zeigen.


Allein gruseln ist gut, zusammen gruseln ist besser: Svea und Mary spielen „Resident Evil 6“ im Koop-Modus und stellen sich gemeinsam der Zombie-Apokalypse. Eigentlich sollte es ja nur ein Highlight-Video werden, aber wir haben uns dann doch dazu entschlossen, euch das ganze Erlebnis zu präsentieren.

Rumdrehen und Durchdrehen

In diesem Post habe ich schon davon erzählt, dass ich in einem Studienseminar im letzten Jahr verschiedene Beiträge über Videospiele geschrieben und gedreht habe. Sie wurden eigentlich auf der Website des WASD-Magazins veröffentlicht, allerdings sind alle Beiträge nach einem Relaunch der Seite futsch. Weil ich das sehr schade finde – ich habe einiges an Mühe in die Beiträge gesteckt, auch wenn das der Dozent wohl anders sah -, habe ich beschlossen, sie auf meinem eigenen Blog hier nochmal zu zeigen.


„Und jetzt? Wie komme ich ans Ziel?“ ist der erste Gedanke, den ich habe, als ich in „Monument Valley“ lande. In diesem Mobile Game (erschienen für Android und iOS) muss ich eine kleine Prinzessin namens Ida durch ein verwirrendes Labyrinth von Gängen und Gebäuden leiten. Das ist leichter gesagt als getan – denn diese Welt hält sich nicht an Naturgesetze.

Zuerst ist mir das Spielprinzip unklar und ich weiß nicht so recht, was ich machen soll. Ida muss durch das Gebäude – irgendwie jedenfalls. Per druck auf den Touchscreen steuere ich sie, soviel ist schon mal klar. Aber wie gelange ich über diesen blöden Abgrund? Nach ein paar Minuten irritierten Starrens auf das Handy-Display fällt der Groschen: Mit einem einfachen Drehen an einem L-förmigen Übergang gelingt es mir, Ida den Weg zum Ziel zu weisen und das erste Level abzuschließen. Eigentlich einfach, doch in „Monument Valley“ sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich habe das Gefühl, als verknote sich mein Gehirn bei dem Versuch, die Geometrie der Spiels zu begreifen. Ida läuft zum Beispiel an senkrechten Wänden nach oben und steht plötzlich auf der Seite eines Gebäudes. Und ich muss Schalter betätigen oder Gebäudeteile drehen, um ihr durch optische Täuschungen neue Wege zum Ziel zu ermöglichen.

Monument Valley Screenshot 1

Doch es wird leichter – hat man sich erst einmal darauf eingelassen und zuvor vielleicht noch das eine oder andere Bild von M.C. Escher betrachtet. Nachdem ich das erste Level hinter mir und das Prinzip des Spiels verstanden habe, komme ich mehr oder weniger spielend durch alle weiteren neun Level. Zum Ende hin wird es natürlich kniffliger, aber mit etwas Geduld und Herumprobieren gelingt es mir schließlich doch und Ida, nun ja, das will ich hier nicht verraten. Sonst wäre doch der ganze Spielspaß im Eimer.

Der englische Spieleentwickler Ustwo beschreibt sein neues Spiel als „An illusory adventure of impossible architecture and forgiveness“, also als ein illusorisches Abenteuer unmöglicher Architektur und Vergebung. Er verspricht nicht zu viel. Ein illusorisches Abenteuer ist „Monument Valley“ definitiv, denn realitätsgetreu ist hier absolut gar nichts. Ich bin fasziniert von der minimalistischen Musik, der Hingabe zum Detail und der tollen Grafik – so etwas hätte ich von einem Handyspiel eigentlich nicht erwartet. Immer wieder nerve ich meine Umgebung damit, dass sie sich diese und jene optische Täuschung unbedingt ansehen müssten und ich verbringe Minuten damit, immer wieder einen bestimmten Hebel zu betätigen, um damit ein Glockenklingeln auszulösen – bis mich mein Mitbewohner genervt bittet, doch endlich den Ton leiser zu drehen.

Monument Valley Screenshot 2

Das Spiel gibt es für Android-Geräte, iOS-Betriebssysteme und den Kindle Fire. Den Preis – 3,59 Euro kostet es im Google-Play-Store – fand ich auf den ersten Blick ziemlich happig für ein Handy-Spiel, das nach insgesamt nicht einmal zwei Stunden durchgespielt ist. Taucht man jedoch erst einmal in „Monument Valley“ ab, findet man bald heraus, dass die Investition eine Kleine war – denn so liebevoll gestaltete Level, Rätsel, tollen Soundtrack und Ästhetik gab es selten auf einem Handydisplay zu sehen.

Melissa (22) hat jetzt einen Drehwurm, ist aber trotzdem sehr angetan von „Monument Valley“.

SIMsalabim: Lindas Tagebuch

In diesem Post habe ich schon davon erzählt, dass ich in einem Studienseminar im letzten Jahr verschiedene Beiträge über Videospiele geschrieben und gedreht habe. Sie wurden eigentlich auf der Website des WASD-Magazins veröffentlicht, allerdings sind alle Beiträge nach einem Relaunch der Seite futsch. Weil ich das sehr schade finde – ich habe einiges an Mühe in die Beiträge gesteckt, auch wenn das der Dozent wohl anders sah -, habe ich beschlossen, sie auf meinem eigenen Blog hier nochmal zu zeigen.


Exklusiv! Wir blicken in die Tagebücher zweier Sims! Ob Anti-Lama-Demos vor der Uni, Begegnungen mit dem Tod oder Techtelmechtel im Heuhaufen – ihr bekommt alles hautnah mit!

SIMsalabim_Linda

Woche 1, Tag 1:

Liebes Tagebuch,

heute bin ich auf den Campus gezogen und habe mich offiziell an der Universität eingeschrieben, meine Studienfächer sind Wissenschaft und Medizin. Meine Eltern wären sicher sehr stolz auf mich. Es war ihr Wunsch, dass ich eines Tages Ärztin werde. Ich bin so aufgeregt! Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Hurra, endlich bin ich Studentin!

Woche 1, Tag 5:

Liebes Tagebuch,

nächste Woche beginnen die Vorlesungen. Es bleibt also noch etwas Zeit, mich hier am Campus einzuleben. Ich wohne in einem der Studentenwohnheime. Zwar hätte ich mir ein eigenes Haus mieten können, aber ich wollte nicht allein wohnen. Hoffentlich finde ich so auch schneller Anschluss. Noch kenne ich ja nicht viele Leute hier.

Mein neues Zimmer ist leider etwas schäbig, eben typisch Wohnheim. Aber ich werde es renovieren, das habe ich mir fest vorgenommen. Schließlich will ich mich hier ja wohlfühlen. Und das geht schlecht in einem Zimmer mit bröckelndem Putz und kaputten Dielen. Aber zumindest ist es ein Einzelzimmer – ergo habe ich schon mal keine schnarchende Zimmergenossin und muss nicht in einem unbequemen Stockbett schlafen.

Woche 1, Tag 7:

Liebes Tagebuch,

ich bin jetzt wohl Mitglied im Klub der Nerds: Richard, ein Kommilitone und absoluter Oberstreber, hat mich heute in die „hohe Kunst des Computerspielens“ eingeführt. Zumindest betrachtet er es als Kunst. Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Der Chemielabor-Simulator ist schon interessant, aber ich könnte in der Zeit so viel andere Sachen machen – zum Beispiel lernen oder Gleichungen lösen.

Woche 2, Tag 2:

Liebes Tagebuch,

heute Abend nimmt mich meine Mitbewohnerin Millie mit zu einer Party, hoffentlich lerne ich dort endlich mehr Leute kennen. Bei der Begrüßungsveranstaltung gestern habe ich ja schon ein paar Kommilitonen kennen gelernt, nur leider scheinen sie nicht besonders gesprächig zu sein. Die einzige Person, mit dem ich mich gut unterhalten konnte, war das Lama-Maskottchen der Uni namens Horst. Das zeugt von meinen sozialen Fähigkeiten.

Horst studiert übrigens Sport und hat eine Glatze. Das ist aber egal, weil er sogar in seinem Lama-Kostüm schläft und man somit gar nicht sieht, dass er eigentlich keine mehr Haare hat. Wahrscheinlich zieht er sein Kostüm nicht mal zum Duschen aus …

Woche 2, Tag 3:

Liebes Tagebuch,

heute habe ich meine allererste Vorlesung besucht, in der es um mikroskopische Anatomie ging. Leider bin ich zu spät gekommen, weil Millie mich ja gestern unbedingt zu dieser blöden Saftparty bei einer Supertusse namens Paris Vanderbuilt schleppen musste! Diese doofe Kuh (Paris Vonwasauchimmer, nicht Millie) hat mich total abgefüllt. Ständig kam sie mit neuen Drinks an und weil ich nicht uncool sein wollte, habe ich natürlich alles getrunken, was sie mir in die Hand gedrückt hat. Jetzt fühle ich mich schrecklich und habe Kopfschmerzen. Und ich habe gar nicht gehört, was die Dozentin zum Absterben der Gehirnzellen durch Alkohol erzählt hat!

Vorhin habe ich es gerade noch rechtzeitig zur Toilette geschafft, bevor ich mich auf das Sofa übergeben hätte. Das war wirklich knapp. Jetzt geht es mir wieder etwas besser, obwohl ich mich immer noch elend fühle. Aber gleich kommt die nächste Folge von DSSDS – Die Sims suchen den Superstar – und die will ich unbedingt sehen. Ich lege mich jetzt einfach wieder auf die Couch, mache den Fernseher an und lasse mich berieseln.

Was bin ich froh, wenn dieser Tag endlich vorbei ist. Denken ist heute echt Schwerstarbeit.

Woche 2, Tag 6:

Liebes Tagebuch,

ich schäme mich so – meine Dozentin hat mich beim Schummeln in der Gastroenterologie-Zwischenprüfung erwischt! Dabei hatte ich doch meinen Spickzettel so gut in meinem Ausschnitt versteckt! Zu dumm, dass sie während der Prüfung direkt hinter meinem Tisch vorbeilaufen musste und so freie Sicht auf meine Skizze des menschlichen Verdauungsapparates hatte.

Bestimmt denkt sie jetzt ganz schlecht über mich, dabei wollte ich doch nur eine gute Note! Ich habe gelernt – wirklich, ich schwöre! – aber so viele Kommilitonen haben mich schon vor dieser Prüfung gewarnt, weil sie so schwer sein soll. Da wollte ich einfach auf Nummer sicher gehen. Aber das war ein Fehler, das sehe ich jetzt ein. Nächstes Mal muss ich mich definitiv besser auf die Prüfung vorbereiten. Und auf einen Spickzettel verzichten … oder mein Dekolleté  schneller zuknöpfen.

Melissa (22) schockt ihren Sim Linda mit dem (alkoholisierten) Studentenleben.

Videospieljournalismus

Vor einem Jahr hatte ich im Studium ein Seminar zum Thema Videospiel-Journalismus. Als praktischen Teil – irgendwie musste uns der Dozent ja bewerten – haben wir den Online-Blog des WASD-Magazins vollgespamt gefüttert. Nach einem Blog-Relaunch sind nur leider alle unsere schönen Artikel flöten gegangen.

Also beschließe ich jetzt einfach mal, meine Artikel und Videos auf meinem eigenen Blog zu veröffentlichen. Haben andere ja schließlich auch gemacht. 😉

Hier gibt es die komplette Liste meiner Beiträge: