Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen

Eigentlich will ich gerade nur mit dem Fuß aufstampfen und ganz laut „Scheiße!“ brüllen. Gut, vielleicht hab ich das gerade auch wirklich gemacht. Bei mir läuft es gerade so gar nicht. Oder wenn, dann rückwärts und bergab. Seit meinem Umzug aus München versuche ich in Hessen beruflich wieder Fuß zu fassen, aber mit einer dreifachen Schwerbehinderung scheint das ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Und da heißt es immer, die Gesellschaft sei doch so behindertenfreundlich … davon merke ich gerade sehr wenig. Der Arbeitsmarkt ist es definitiv schon mal nicht.

Was wiederum zum nächsten Problem führt. Denn wo keine Arbeit, da keine eigene Wohnung. So wie es aussieht, werde ich dem Lieblingsmenschen also noch länger auf den Wecker gehen und weiter fleißig Bewerbungen schreiben müssen, obwohl meine Motivation mit jeder Absage noch weiter sinkt. Und irgendwo in mir nagt die Angst, vielleicht nie wieder einen Job zu finden. Obwohl ich nichts für meine Erkrankungen kann und sie mich im Arbeitsleben kaum bis gar nicht behindern, habe ich das Gefühl, von jedem Arbeitgeber sofort als unzuverlässig und riskant eingestuft zu werden. So kann ich ja nicht einmal beweisen, dass ich sehr wohl zuverlässig, belastbar und überaus flexibel bin. Ich würde sogar behaupten, dass ich in gewisser Hinsicht sogar belastbarer bin als jemand ohne meine „Extras“, denn ich musste mich schon größeren Problemen als unzufriedene Kunden und knappe Deadlines stellen – und nichts davon hat mich aus der Bahn geworfen.

Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt mich komplett selbstständig zu machen. Toll wäre das schon … ich hätte keine festen Arbeitszeiten mehr, könnte Arzttermine problemlos wahrnehmen anstatt vor oder nach der Arbeit in die jeweilige Praxis zu hetzen. Aber vor diesem Schritt habe ich ziemlich Bammel, immerhin ist das ein großes (finanzielles) Risiko. Geld, dass ich eigentlich gerade lieber sparen würde. Auf der anderen Seite ist das für mich eine ganz neue berufliche Herausforderung, denn nichts finde ich schrecklicher als Langeweile. Ich möchte die Chance haben mich weiterzuentwickeln.

Verzwickte Situation. Ich sitze hier mit einer Pro- und Contra-Liste und kann mich trotzdem nicht entscheiden. Aber aufgeben ist auch keine Option.

Ein Neuanfang

Puh. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ziemlich lange habe ich nichts mehr geschrieben. Gerade fällt mir auf, dass es sogar schon mehr als ein ganzes Jahr her ist. Zwar hatte ich immer wieder den Drang, wieder zu bloggen, aber irgendwie haben mir dann doch Zeit und Antrieb gefehlt.

Momentan ist ziemlich viel los bei mir. Ich arbeite seit fast einem Jahr bei einem Verlag für Frauenzeitschriften und bin sehr zufrieden mit meinem Job. Ich schreibe gerne für die Klatsch-Magazine. Leider ist es nur ein befristeter Vertrag  – und der läuft nach diesem Monat aus. Als mir mein Chef gesagt hat, dass es für mich keine Vertragsverlängerung geben wird, war ich wirklich fertig. Ein paar Tage habe ich nur geheult. Und dann ist mir klar geworden, dass das meine Chance ist und mich nun nichts mehr in München hält. Im Prinzip steht mir jetzt die ganze Welt offen.

Heute München, morgen die ganze Welt. Aber ich habe beschlossen erst mal zurück nach Hessen zu ziehen. Meine Wohnung und alle laufenden Verträge sind schon gekündigt und Ende August steht der Umzug an. Fürs Erste kann ich bei meinem besten Freund wohnen, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Meine größte Angst war es ohne Job und ohne ein Dach über dem Kopf auf der Straße zu sitzen.

Trotzdem bin ich sehr nervös und habe auch ein bisschen Angst. Immerhin fange ich quasi nochmal von vorne an und niemand kann mir sagen, ob es gut geht oder ein völliges Desaster wird. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Fröhliche Weihnachten

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! ?  Hoffentlich verbringt ihr die Festtage mit lieben Menschen, gutem Essen und vielen Geschenken!

Da ich in 3 Tagen ja schon nach New York City fliege, werde ich vermutlich vor Silvester nicht mehr die Möglichkeit haben, etwas zu posten. Daher verabschiede ich mich jetzt schon auf unbestimmte Zeit und wünsche euch einen fantastischen Rutsch ins nächste Jahr! 🙂

Tapetenwechsel

Holzwand

Einige von euch wissen es schon, alle anderen erfahren es jetzt: Ich habe meinen Bachelor-Abschluss  so gut wie in der Tasche,  ziehe nach München und starte ins Berufsleben. 🙂 Ich werde ab April als Redakteurin bei einem Verlag arbeiten! 😀

Nächste Woche findet dann der „große“ Umzug statt – mit ganz vielen Kisten, Kartons und einem Sprinter statt. An sich pendele ich aber schon seit Ende Februar zwischen meiner Studenten-WG und meiner neuen Wohnung hin und her.

Ich freue mich, endlich wieder in München zu sein. Es hat auch ein bisschen was von einer Heimkehr, nachdem ich ja schon einmal hier gewohnt habe. Hoffentlich bleibe ich diesmal länger als beim letzten Mal. 😉

Hallo 2016

Happy New Year

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Ich klinge jetzt wie meine Mutter, aber es ist wirklich der Hammer, wie schnell so ein Jahr vorbei zieht. Ich kann mich so gut an Silvester 2014 erinnern, als wäre es gestern gewesen. 😉

Ich hoffe, euer Silvester war auch so schön wie bei mir. 😉 Und das neue Jahr wird richtig gut. Das hab ich im Gefühl! 😀